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Dies
ist der älteste Nationalpark Venezuelas und auch unter der Bezeichnung
"Rancho Grande" bekannt. Er befindet sich, etwa 2 Autostunden
von der Hauptstadt Caracas entfernt, im zentralen Teil der
Küstenkordillere und umfasst ein Areal von 1000 km2. Die bis über 2300
m hohen Gebirgszüge sind dicht mit nebelverhangenem Bergwald bewachsen,
welchen der deutsche Botaniker Vareschi als Wolkenwald bezeichnete. Die
zur Karibik hin abfallenden Berhänge bestehen vor allem in Küstennähe
aus Trockenwäldern, wo Bodenbromelien und Kakteen gedeihen. Der Park
zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Artenvielfalt aus, die kaum
sonst irgendwo auf der Welt erreicht wird. Bisher wurden allein in
diesem Park 567 Vogelarten registriert, die Pflanzenarten werden auf
über 1100 geschätzt!
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Ein einsamer Strand am Fuß der mächtigen Küstenkordillere.
Rechts: Extensive
Fischereiwirtschaft ist die Lebensgrundlage für viele Bewohner von
Cata, einem kleinen Ort an der Küste Venezuelas |
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Zwei Vertreter der Heliconius-Falter, die
ihre Eier auf Passionsblumen (Passiflora) ablegen, deren Blätter die
Raupen fressen.
Links:
Heliconius charitonius
Rechts:
Heliconius cf. hortense
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Links: Einer
der vielen Augenspinner-Arten (Automeris spec.) Südamerikas. Die Raupen tragen lange Dornen, die ein
Gift enthalten, welches bei Kontakt schmerzhaften Ausschlag verursachen kann.
Rechts: Diese Orchidee (Stelis spec.) wird von den Indios "Tausendfüßer" genannt.
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Die
meisten tropischen Orchideen wachsen als Aufsitzerpflanzen auf Bäumen,
sind jedoch keine Schmarotzerpflanzen.
Zwei Orchideen, die
im Norden Venezuelas ziemlich häufig vorkommen:
Links:
Catasetum
macrocarpum
Rechts:
Comparettia falcata |
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| Die Korallenschlange
ist eine von mehreren sehr ähnlichen Arten, von denen einige giftig und
andere völlig harmlos sind. Dieses Nachahmen eines gefährlichen
Doppelgängers nennt man Mimikry. Die Korallenschlangen halten sich
bevorzugt in der Laubschicht unter Bäumen und Sträuchern auf.
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Die
trockenliebende prächtige Caracuey-Bromelie wächst an sehr heißen
trockenen Hängen am Boden, oft zusammen mit Kakteen und anderen
Sukkulenten. |
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