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Dieser
relativ junge Nationalpark wurde im Jahr 1988 eröffnet und liegt in den
Anden, im Estado Trujillo in der Nähe von Bocono. Das Areal besteht aus primärem
und sekundärem Bergwald, der Großteil der 21500 ha großen
Schutzfläche liegt zwischen 1200 und 3100 m
Höhe, also im Berg- und Nebelwaldbereich. Wie alle Lebensräume im
ständig feuchten Nebelwaldklima weist auch Guaramacal eine enorme
Artenvielfalt auf. Besonders reichhaltig ist der Epiphytenbewuchs an Bäumen
und Sträuchern, der hauptsächlich aus Farnen, Bromelien, Tilandsien und Orchideen
besteht. Wissenschafter aus der ganzen Welt beteiligen sich an
der Erforschung des Parkes. |
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Links: Der
Parkeingang liegt auf etwa 2000 m Höhe und ist von dichtem Nebelwald umgeben. Der Eintritt in den Park kostete 1996 etwa 2 Dollar.
Rechts: Im dichten Unterwuchs des Nebelwaldes gedeihen
Aronstabgewächse. |
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Diese beiden
Tagfalter-Arten gehören zur Familie der Nymphalidae, sie halten sich
gerne an Bachufern oder Straßenrändern auf, wo vermehrt Sonnenlicht
einfällt.
Links:
Anartia
amathea
Rechts:
Siproeta
epaphus
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Zur Familie der
Glasflügelfalter (Ithomiidae) gehören
eine Reihe von sehr ähnlichen Tagfaltern, deren Flügel oft teilweise
transparent sind. Die zarten Schmetterlinge flattern in langsamem Flug
nahe dem Waldboden und besuchen Blüten. Sie haben eine Spannweite von
25 - 30 mm. |
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Zwei Orchideen, die
in Guaramacal weit verbreitet sind, werden hier abgebildet:
Links:
Sobralia
violacea
Rechts:
Cyrtochilum
falcipetalum
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Sobralia
violacea ist eine stattliche, bis 2 m hoch wachsende Pflanze, die
oft terrestrisch an den Straßenböschungen wächst. Die langen
beblätterten Bulben tragen am Ende je eine prächtige Blüte, die sehr
kurzlebig ist und nur einen Tag überdauert. Es kommen aber immer wieder
neue Blüten nach. |
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Cyrtochilum
falcipetalum gedeiht in Bodennähe im buschigem Unterwuchs an
lichten Stellen des Waldes. Ihre bis zu 4 m langen Blütenstiele ranken
sich an Büschen entlang bis sie ans Licht gelangen und die 6 cm großen
Blüten öffnen. Oft sind es mehrere Dutzend an einer Infloreszenz. |
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