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Orchideen in Costa Rica

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Während Orchideen in den gemäßigten Breiten nur als terrestrische (bodenbewohnende) Pflanzen gedeihen, können wir sie in den Tropen hauptsächlich auf Bäumen (epiphytisch) oder Felsen (lithophytisch) wachsend vorfinden. Orchideen und andere Aufsitzerpflanzen wie Tillandsien und Bromelien sind - entgegen einer weit verbreiteten Meinung - keine Schmarotzerpflanzen, sondern benutzen die Baumrinde lediglich als Unterlage für ihre Wurzeln, mit denen sie sich daran verankern. Orchideen kommen in allen erdenklichen Lebensräumen vor, vom heißen Küsten-Tiefland bis in die Paramo-Regionen der Gebirge, wo sie noch in Höhenlagen von über 3000 Meter oberhalb der Baumgrenze gedeihen.
Costa Rica zeichnet sich durch landschaftliche Vielfalt und eine besonders hohe Artendiversität aus, beispielsweise konnten in diesem relativ kleinen Land bisher insgesamt 9000 Pflanzenarten, davon etwa 1500 Baumarten und  ca. 800 Orchideenarten registriert werden.
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Die prächtige Cattleya skinneri hat 10 cm große Blüten und ist die Nationalblume Costa Ricas
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Lophiaris carthagenense

Cochleanthes discolor

Encyclia spec.


Links:
Sobralia violacea wird bis 2 Meter hoch und wächst terrestrisch  an Waldrändern und Straßenböschungen an hellen Standorten. Die 8 cm großen Blüten halten nur einen Tag, es kommen jedoch laufend neue Blüten nach.

Rechts:
Eine Seltenheit ist
Catasetum oerstedii mit ihrer bizarren Blüte, bei der die Lippe nach oben weist.
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Leuchtend orange gefärbt sind die Blüten dieser beiden Orchideen. Links: Epidendrum radicans wächst oft sehr häufig in großen Horsten an Straßenböschungen und Felsen.
Rechts: Auf den Stämmen und Ästen von Bäumen gedeiht die zierliche
Hexisea bidentata.
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