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Amphibien (Frösche, Lurche) in Costa Rica

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Während eines Aufenthaltes im Esquinas Rainforest (Regenwald der Österreicher), der bei den Einheimischen unter der Bezeichnung "Piedras Blancas" bekannt ist, hatte ich die Gelegenheit, an einer Nacht-Exkursion teilzunehmen. Die meisten der hier gezeigten Aufnahmen entstanden bei dieser nächtlichen Dschungelwanderung. Die Baumsteigerfrösche allerdings kann man eher bei Tag beobachten.
Da solche nächtlichen Ausflüge in den Regenwald nicht ungefährlich sind (zahlreiche Gifttiere wie Spinnen und Schlangen), sollte man diese nicht auf eigene Faust, sondern nur mit einem erfahrenen Guide unternehmen.
Für die Hilfe bei der Bestimmung der abgebildeten Tiere danke ich den beiden Tropenforschern der Forschungsstation La Gamba, Anton Weissenhofer und Werner Huber ganz herzlich!
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Pfeilgiftfrösche gehören zur Familie der Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae) und sind im Tropenwald besonders in der Regenzeit allgegenwärtig. Sie zählen zu den farbenprächtigsten Amphibien und haben ein hoch spezialisiertes Brutverhalten. Viele Arten legen ihre Eier in die wassergefüllten Blattachseln der Bromelien hinein und betreiben Brutpflege, indem die Weibchen bei Nahrungsmangel die geschlüpften Kaulquappen mit weiteren unbefruchteten Eiern versorgen. In Costa Rica kommen vier Arten von Baumsteigerfröschen vor.

Links: Colostethus nubicola
Manche Frösche und Kröten sind am Waldboden vorzüglich an ihre Umgebung angepasst.

Rechts
:
Hyalinobatrachium fleischmanni. Der winzige Glasfrosch misst gerade 3 cm und fällt durch seinen lauten glasartig klingenden Ruf auf.

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Links: Der Gold-Baumsteiger (Dendrobates auratus) ist ein Pfeilgiftfrosch.

Rechts
: Der Granulierte Baumsteiger (
Dendrobates granuliferus) ist mit dem Erdbeerfrosch (Dendrobates pumilio) verwandt, der jedoch eine glatte Hautoberfläche hat.

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Links: Leopardenfrosch (cf. Smilisca phaeota)

 

Rechts: Rotaugenfrosch (Agalychnis callidryas)

 

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